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Mecklenburg-Vorpommern

Kliniken wollen leichteren Zugang zu Reha

Veröffentlicht:

SCHWERIN. Die Rehakliniken in Mecklenburg-Vorpommern fordern politische Entscheidungen, die faire Marktbedingungen in ihrem Bereich ermöglichen. Dazu gehört nach ihrer Auffassung ein besserer Zugang zur Rehabilitation.

"Die Hürden für Patienten, eine notwendige Rehabilitation zu erhalten, um Pflegebedürftigkeit und Erwerbsunfähigkeit zu verhindern, sind immer noch viel zu hoch", kritisierte die Arbeitsgemeinschaft Reha (AG) anlässlich einer Fachtagung in Schwerin.

Neben einem vereinfachten Antragsverfahren hält die Arbeitsgemeinschaft verbindliche gesetzliche Vorgaben für Rahmenvereinbarungen zwischen Kliniken und Kostenträgern für notwendig.

Nach ihren Angaben sind die Ausgaben für Vorsorge- und Rehaleistungen in den vergangenen Jahren "auf niedrigstem Niveau" geblieben. Der Anteil an den Gesamtausgaben der Krankenkassen sei sogar gesunken.

An der Arbeitsgemeinschaft sind die Krankenhausgesellschaft, der Verband der Privatkliniken und der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Die Reha-Einrichtungen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Bundesland. In 61 Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, die 10.000 Betten vorhalten, versorgen rund 5000 Beschäftigte jährlich rund 130.000 Patienten. (di)

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