Kommunal getragene Klinikgruppe

Klinikverbund Regiomed mit neuer Geschäftsführung

Die in zwei Bundesländern agierende kommunale Klinikgruppe stellt die Geschäftsführung neu auf. Statt eines Trios führt künftig Michael Musick allein die Geschäfte.

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Michael Musick

Michael Musick

© Wolfgang Mennel

Sonneberg. Der thüringisch-bayerische Klinikverbund Regiomed bekommt einen neuen Geschäftsführer. Am 1. Oktober übernimmt Michael Musick die alleinige Geschäftsführung der kommunal getragenen Klinikgruppe, wie das Unternehmen nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mitteilte.

Zum Verbund gehören die Krankenhäuser in Coburg, Lichtenfels, Neustadt (Bayern), Hildburghausen und Sonneberg (Thüringen), Rehakliniken in Coburg und im thüringischen Masserberg sowie rund ein Dutzend medizinischer Versorgungszentren in den beiden Bundesländern.

Die bisherige Führungsmannschaft bei Regiomed bestand aus dem Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke und den Geschäftsführern für die Standorte in den beiden Bundesländern – Musick für Thüringen und Robert Wieland für Bayern. Mit dem Weggang von Schmidtke und Wieland ende die Zeit des Geschäftsführungstrios.

„Turnaround heraus aus tiefroten Zahlen“

Musick habe seine Expertise und Führungsqualitäten bereits in seinem bisherigen Verantwortungsbereich unter Beweis gestellt, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende, der Lichtenfelser Landrat Christian Meißner. „Zudem hat er mit der Digitalisierung und Telemedizin wichtige Zukunftsfelder im Blick. Er kennt den Verbund und die Herausforderungen seit vielen Jahren.“

Die Klinikgruppe hatte in den vergangenen Jahren mit einem Millionendefizit zu kämpfen. Dem bisherigen Führungstrio sei „der Turnaround heraus aus den tiefroten Zahlen gelungen“, hieß es in der Mitteilung. An Musick sei es nun, die begonnene Restrukturierung fortzusetzen. (zei)

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