Apps im Gesundheitswesen

Kölsch für Ärzte im Karnevalsdienst

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Kein Faschings-Gag: Mit der Dolmetscher-App können auch Nicht Rheinländer Kölsch mit ihren Patienten sprechen.

KÖLN (mn). Helau oder Alaaf? Karneval oder Fasching? Schon bei diesen Begriffen zeigt sich, wer ein echter Kölner ist und wer nur ein Zugezogener.

Aber was machen Ärzte, die aus dem "Ausland" kommen, des Kölschen nicht mächtig sind und an Karneval in Köln Dienst haben? Was bedeutet Buchping, Fallsuch, Kopping oder Kreislaufhumm?

Hier kann der Taschendolmetscher für Ärzte weiter helfen. Die App "Dolmetscher für Ärzte Select" vom Deutschen Ärzte Verlag bietet Begriffe und Redewendungen speziell für Ärzte an.

In sechs Kapiteln sind unter anderem Beschwerden und Diagnosen aufgeführt und es gibt die Rubriken: Medikamente, ärztliche Maßnahmen oder auch Personalien und Abrechnungsdaten. So lässt sich eine grundlegende Anamneseerhebung machen, auch wenn der Patient nur Kölsch spricht.

iPad oder iPhone sprechen lassen

Der Clou, Ärzte können nicht nur nachschauen, dass Bauchping Bauchschmerzen sind, sondern sich die Wörter auch gleich laut vorsprechen lassen. So müssen sie sich erst gar nicht selbst im Kölsch-Dialekt versuchen, sondern können iPad oder iPhone sprechen lassen.

Über die Suche lassen sich spezielle Begriffe recherchieren und aus dem Hochdeutschen ins Kölsch übersetzen.

Select Dolmetscher

Preis: kostenfrei (aber nur die Kölsch-Version)

Speicherplatz: 44,7 MB

Sprache: Deutsch, Englisch

Anforderung: iOS 3.0 oder neuer.

Zum Download:Appstore

Der Taschendolmetscher steht Ärzten aber nicht nur in Kölsch zu Verfügung, sondern in insgesamt 16 Sprachen, von Albanisch über Spanisch bis Ungarisch werden die 280 wichtigsten Begriffe, die Ärzte benötigen, aufgelistet.

Wobei diese Sprachen kostenpflichtig sind, pro Sprache sind das 0,79 Euro, der Kölsch-Dolmetscher ist dagegen kostenfrei nutzbar. Die Funktionsweise bei den anderen Sprachen ist genauso wie beim Kölsch.

 Unter der Rubrik "Mehr" und dann "Botschaften" finden Nutzer zudem eine Auflistung aller Botschaften. So kann - kommt man mit der App nicht mehr weiter - ein richtiger Dolmetscher hinzugezogen werden.

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Kommentare
Dr. Thomas Georg Schätzler 17.02.201210:50 Uhr

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