Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Konkurrenz belebt das Geschäft

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

Die Bilder von der wirtschaftlichen Lage der Ärzte könnten widersprüchlicher kaum sein. Da sind zum einen die Klagen vieler Ärzte über die zu knapp kalkulierte Honorierung der Leistungen in der GKV. Zum anderen gilt das Gesundheitswesen in der Krise weiterhin als Hort der Stabilität. Ins zweite Bild passt, dass die Zahl der Finanzdienstleister zunimmt, die sich auf den Kundenkreis der Ärzte spezialisieren.

Offensichtlich ist, dass es bei Ärzten eine zunehmende Dreiteilung des Marktes gibt. Da sind nach wie vor Ärzte, die gutes Geld verdienen, zum Beispiel weil sie Chancen des zweiten Gesundheitsmarktes nutzen oder durch Kooperationen die Kosten drücken. Dann gibt es die Ärzte, die gerade noch ganz gut über die Runden kommen, und im unteren Drittel ist ein nicht geringer Anteil von Niedergelassenen, deren Praxen längst rote Zahlen schreiben.

Der Beratungsbedarf gerade der Ärzte mit schlechter gehenden Praxen ist hoch. Insofern ist die Nachricht einer zunehmenden Konkurrenz bei Finanzdienstleistern für Ärzte eine gute Nachricht. Konkurrenz belebt das Geschäft. Wer es schafft, die Anbieter zu meiden, für die der Einstieg ins Arztgeschäft nur ein Marketing-Gag ist, der kann von den Angeboten nur profitieren.

Lesen Sie dazu auch: Versicherer will sich zum Berater für Ärzte entwickeln

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Umfrage

Zi-Praxis-Panel geht in eine neue Runde

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren