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Telematikinfrastruktur

Konnektor-Störung identifiziert, Lösung in Arbeit

Entwarnung der gematik: Das Problem beim Update eines Konnektors auf die E-Health-Version ist identifiziert. Eine neue Version soll bald kommen.

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Berlin. Die Ursache für die Störung, die es bei einigen Konnektoren des Herstellers secunet beim Update hin zum E-Health-Konnektor (PTV3, Version 3.5.0) gegeben hat, ist jetzt offenbar geklärt. Hersteller und beteiligte Dienstleister „arbeiteten unter Hochdruck an der Umsetzung der Lösung“, heißt es auf der Website der Betriebsgesellschaft der Telematikinfrastruktur gematik.

Der Hersteller empfehle seinen Kunden, für den anstehenden Quartalswechsel auf das Update zum E-Health-Konnektor zu verzichten und zunächst die Bereitstellung eines speziellen Updates für die Problemlösung abzuwarten. Dieses solle Ende Oktober zur Verfügung stehen.

Bisher seien rund 300 von 15.000 ausgelieferten E-Health-Konnektor-Updates betroffen, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers auf seiner Website. Betroffen seien insbesondere Praxen „mit intensivem Netzwerk-Traffic, einem sehr umfangreichen Logverhalten (persistente Logdaten Speicherung gemäß Spezifikation) und einer sehr hohen Permanentspeicherauslastung“, heißt es dort. Konkret rät secunet davon ab, das Update auf die Version 3,5.0 vorzunehmen, „wenn die Partition „/etc/conf.d/ conf.d-permanent“ einen Füllgrad größer als 54 Prozent aufweist“.

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Damit auch bei den Systemen mit den genannten bestimmten Voraussetzungen ein zuverlässiges Update auf PTV 3 möglich ist, werde zeitnah ein Nachfolgerelease der Version 3.5.0 bereitgestellt. Der zeitliche Plan dafür werde bereits mit der gematik abgestimmt. Auch Anwendern, die sich unsicher darüber sind, ob sie die Voraussetzungen erfüllen, empfiehlt secunet, die nächste Version der Software abzuwarten und dann das Update einzuspielen. (ger)

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