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Studium

Kultusminister: Sommersemester soll überall am 20. April starten

Das Sommersemester 2020 wird ein ungewöhnliches, es soll jedoch kein verlorenes Semester sein, so die Kultusministerkonferenz.

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Hamburg. Das Sommersemester an den Hochschulen soll in diesem Jahr trotz Corona-Krise in ganz Deutschland stattfinden und am 20. April beginnen. Darauf haben sich nach Angaben der Hamburger Bildungsverwaltung die Wissenschaftsministerien der Bundesländer verständigt. Man habe sich auf einen gemeinsamen Rahmen für die Ausgestaltung des Sommersemesters geeinigt.

Der Lehr- und Forschungsbetrieb solle so weit möglich stattfinden, hieß es in einer Mitteilung am Freitag. „Aus dem Umstand, dass Leistungen, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht erbracht werden können, soll den Studierenden kein Nachteil entstehen.“

Termin fürs Wintersemester auf 1. November gesetzt

„Das Sommersemester 2020 wird ein ungewöhnliches, es soll jedoch kein verlorenes Semester sein“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Kultusministerkonferenz (KMK). Es werde angestrebt, für die Hochschulen die erforderlichen Rahmenbedingungen für einen möglichst reibungslosen Lehr- und Forschungsbetrieb im Sommersemester 2020 zu schaffen. Wie die KMK weiter mitteilte, sollen die Vorlesungen an Universitäten und Fachhochschulen im kommenden Wintersemester einheitlich am 1. November beginnen. Die Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung für das Wintersemester würden zudem frühestens am 1. Juli geöffnet, hieß es.

Viele Lehrangebote zunächst digital

Die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte: „Die Hochschulen und die Studierenden brauchen jetzt Klarheit. Den Vorlesungsbeginn immer wieder zu verschieben, hilft da nicht. Deswegen haben wir festgelegt, dass der Vorlesungsbetrieb am 20. April starten soll“. Ziel sei es allerdings, dass die Lehrangebote zunächst möglichst umfangreich digital angeboten würden. Zudem würden Bewerbungs- und Zulassungsfristen für das Wintersemester angepasst, um den veränderten Abiturprüfungszeiten Rechnung zu tragen. Konkrete Daten würden in den nächsten Wochen abgestimmt. (dpa)

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