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Medizinische Fachangestellte

Leicht rückläufige Tendenz bei MFA-Ausbildungen in Hessen

Im Jahr 2024 haben sich erneut weniger junge Menschen in Hessen für eine MFA-Ausbildung entschieden. Die Attraktivität des Berufs muss laut Landesärztekammer mehr beworben werden.

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Auch in Hessen sind es nach wie vor überwiegend Frauen, die den MFA-Beruf wählen. (Symbolbild)

Auch in Hessen sind es nach wie vor überwiegend Frauen, die den MFA-Beruf wählen. (Symbolbild)

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Frankfurt/Main. Die Zahl der Auszubildenden zur oder zum Medizinischen Fachangestellten ist in Hessen im vergangenen Jahr gegenüber 2023 leicht zurückgegangen. Im Jahr 2024 hätten 1.150 junge Frauen und Männer eine MFA-Ausbildung begonnen, teilte die zuständige Landesärztekammer am Montag mit. Im Jahr zuvor seien mit 1.165 etwas mehr Ausbildungsverträge geschlossen worden. Im Jahr 2022 seien es sogar 1.196 gewesen.

Die Zahlen aus 2024 zeigen laut Kammerpräsident Dr. Edgar Pinkowski dennoch „die hohe Ausbildungsbereitschaft“ hessischer Ärztinnen und Ärzte. „Doch wir könnten noch mehr junge Menschen ausbilden“, räumt Pinkowski ein. Grundsätzlich sei das Interesse an der Ausbildung nach wie vor hoch, immerhin konkurriere der MFA-Ausbildungsberuf in den zurückliegenden Jahren immer wieder um Platz 1 der bei Frauen beliebtesten Berufe. Bedauerlich sei es allerdings, dass sich Männer bisher noch selten für die Ausbildung zum MFA interessierten, so Pinkowski.

Um noch mehr Menschen für die Ausbildung gewinnen können, „müssen wir mehr als bisher auf die anspruchsvollen Inhalte und Weiterbildungsmöglichkeiten des MFA-Berufs aufmerksam machen“, folgert Pinkowski. (bar)

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