Telematikinfrastruktur

MEDI-Chef Baumgärtner fordert Aussetzung der TI-Strafen

MEDI-Vorstandschef Dr. Werner Baumgärtner mahnt, keine falschen Signale mangelnder Wertschätzung an die Ärzteschaft zu senden. Daher sollte auf die Honorarkürzung bei nicht an die TI angeschlossenen Praxen verzichtet werden.

Veröffentlicht: 24.04.2020, 17:31 Uhr

Berlin. Der Vorstandsvorsitzende von MEDI Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, die gesetzlich vorgeschriebenen Honorarkürzungen für nicht an die Telematikinfrastruktur angeschlossene Praxen vorübergehen auszusetzen. Die Strafzahlungen seinen ein Signal mangelnder Wertschätzung.

„Die offenen Fragen zur Datensicherheit sind immer noch nicht vom Tisch und auch die rund 50.000 Praxen ohne TI-Anschluss kämpfen gegen das Coronavirus. Auch diese Praxen müssen meist ohne ausreichende Schutzkleidung tagtäglich Patientinnen und Patienten versorgen. Am Ende wird ihnen als Dank das Honorar um 2,5 Prozent gekürzt“, kritisiert Baumgärtner.

Praxen, die noch nicht an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sind, wird das Honorar gesetzlich vorgeschrieben seit März dieses Jahres um 2,5 Prozent gekürzt. Die Änderung zur Quartalsmitte stellt einige KVen vor Herausforderungen. (mu)

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