Gehaltstarif

MFA fordern höheren Stundenlohn

Veröffentlicht:

BERLIN. Einen höheren Stundenlohn (statt 11,28 dann 12,63 Euro) und eine um 80 Euro höhere monatliche Ausbildungsvergütung für ein Jahr – das fordert der Verband medizinischer Fachberufe (vmf).

Die erste Gehaltstarif-Verhandlungsrunde mit der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) brachte kein Ergebnis, teilt die Bundesärztekammer mit. Die Verhandlungen sollen am 8. März fortgeführt werden.

Verhandlungsführer auf Seiten der AAA sind Erik Bodendieck, Sanitätsrat Dr. Gunter Hauptmann und Dr. Hans-Peter Peters. Niedergelassene Ärzte sind dann an den Tarifvertrag gebunden, wenn sie Mitglied in der AAA sind oder einen Musterarbeitsvertrag der Tarifpartner für ihre MFA nutzen. (ato)

Lesen Sie dazu auch: MFA-Tarif: So viel verdienen Praxismitarbeiter derzeit (mit Gehaltstabelle)

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Kommentare
Cornelia Dölling 28.01.201913:46 Uhr

Frau Sigrun Stoellger schrieb uns folgenden Leserbrief

Wenn Praxen Schwierigkeiten damit haben, versiertes und motiviertes Personal zu finden, könnte es vielleicht an dem Hungerlohn liegen, den ein Großteil der Ärzte immer noch zahlt. Mehr als Tarifgruppe II ( 12,12€) ist angeblich nicht drin. Da hilft auch eine Erhöhung auf lächerliche 12, 63€ nicht! Das müßte doch jedem die Schamesröte ins Gesicht steigen lassen! So gewinnt man keine Fachkräfte!
Zum Glück gibt es Ärzte, die genau wissen, wie viel wert ein gutes Team ist und wie wichtig engagierte Mitarbeiter sind!
Sigrun Stoellger

Dr. Ernst Albert Göbel 18.01.201910:08 Uhr

Stundenlohn

Wenn man bedenkt, dass Verdi derzeit für angelernte Sicherheitkräfte an den Flughäfen 20 € fordert, erscheinen 12,63 € für ausgebildete Fachkräfte geradezu lächerlich.

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