Zwei auf einen Streich

Medizinkonzern Fresenius auf Einkaufstour

Mit gleich zwei Übernahmen will der Medizinkonzern Fresenius wachsen: Neben dem US-Generikahersteller Akorn kaufen die Bad Homburger die Biosimilar-Sparte der Merck KGaA.

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BAD HOMBURG. Der Medizinkonzern Fresenius stellt die Weichen für sein weiteres Wachstum und übernimmt durch seine Flüssigmedizin-Tochter Kabi den US-Generikahersteller Akorn. Zudem wollen die Bad Homburger das Biosimilars-Geschäft des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA schlucken, wie der Dax-Konzern am späten Montagabend in Bad Homburg mitteilte.

Für Akorn legt Fresenius 34 Dollar je Aktie und damit 4,3 Milliarden Dollar auf den Tisch, zuzüglich Schulden von bis Jahresende erwarteten 450 Millionen Dollar.

Der Biosimilars-Bereich von Merck wechselt für einen Kaufpreis von bis zu 670 Millionen Euro den Besitzer. So will Fresenius zunächst mit Abschluss der Übernahme 170 Millionen Euro in bar an Merck zahlen. Des weiteren könnten Meilensteinzahlungen von bis zu 500 Millionen Euro folgen, die an das Erreichen bestimmter Entwicklungsziele geknüpft seien. An den Mittelfristzielen des Konzerns ändern die Transaktionen nichts, Fresenius bestätigte die Konzernergebnisprognose für 2020 von 2,4 bis 2,7 Milliarden Euro. (dpa)

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