Corona-Prävention

Moderna-Impfstoff geht in den USA an den Start

Mit dem Impfstoff des US-Anbieters Moderna gelangt bereits der zweite mRNA-Kandidat zur Corona-Prävention in den Markt. Mit der EU-Zulassung wird in der ersten Januarwoche gerechnet.

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Moderna will noch in diesem Jahr 20 Millionen Dosen Impfstoff in den USA bereitstellen.

Moderna will noch in diesem Jahr 20 Millionen Dosen Impfstoff in den USA bereitstellen.

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Silver Spring/Cambridge, Mass. Erwartungsgemäß hat am Donnerstag ein Expertenkomitee der US-Zulassungsbehörde FDA die Erteilung einer Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff „mRNA-1273“ des US-Anbieters Moderna befürwortet. Nach diesem positiven Votum werde man nun so schnell wie möglich die entsprechende Freigabe vorbereiten, lässt die FDA in einer knappen Mitteilung wissen.

Darin heißt es, die Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) und die Regierungsinitiative „Operation Warp Speed“ seien bereits über die bevorstehende Notfallzulassung informiert.

Modernas Kandidat ist nach BNT 162b2 von Pfizer/BioNTech die zweite Corona-Vakzine, bei der die Bauanleitung des Spike-Proteins verimpft wird. Der Wirkstoff hatte in Phase III ähnlich gute Wirksamkeit wie der BioNTech-Kandidat gezeigt, jeweils um die 95 Prozent. Modernas Präparat ist für die USA insofern von besonderer Wichtigkeit, als das Unternehmen seine ersten Produktionskontingente für den Heimatmarkt reserviert hat.

Noch dieses Jahr will Moderna einer früheren Ankündigung zufolge 20 Millionen Dosen für Impfaktionen in den USA bereitstellen, im ersten Quartal kommenden Jahres 85-100 Millionen Dosen und erst dann auch weitere 15-25 Millionen Dosen an andere Länder liefern. Die EU-Kommission kann laut Vorvertrag bis zu 160 Millionen Impfstoff-Dosen von dem US-Unternehmen beziehen.

mRNA-1273 lasse sich bis zu 30 Tage lang in einem handelsüblichen Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad lagern, versichert der Hersteller. Unterdessen hat die europäische Arzneimittelagentur EMA ihren Termin zur Begutachtung des Moderna-Kandidaten um sechs Tage auf den 6. Januar vorgezogen. Zur Begründung heißt es, früher als erwartet sei ein letztes zur Dossierbewertung noch benötigtes Datenpaket eingereicht worden. (cw)

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