Ab August

Nachhaltigkeit wird Teil der ZFA-Ausbildung

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres im August greift für Zahnmedizinische Fachangestellte eine modernisierte Ausbildungsordnung. Unter anderem wurden die Themen Nachhaltigkeit und digitale Arbeitswelt neu in den Lernkatalog integriert.

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Neu-Isenburg. Im August startet das neue Ausbildungsjahr in ärztlichen und zahnärztlichen Praxen. Bei den Zahnärzten greift dann ein Update der Ausbildungsordnung für die Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) meldet.

So wurden die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit nun in der Ausbildungsordnung verankert. Aber ebenso die Belange einer digitalisierten Arbeitswelt.

Weiter ausgebaut wurden auch die Lerninhalte Kommunikation und Kooperation. Kommunikation sei entscheidend für die individuelle Betreuung der Patientinnen und Patienten, hatte Karin Becker-Oevermann vom Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) bereits im April, als die Ausbildungsnovelle stand, erklärt. ZFA müssten auf Erwartungen und Wünsche der Patienten und Patientinnen eingehen und dabei soziale, psychische und somatische Kontextfaktoren berücksichtigen, sagte sie damals.

Letzte Novellierung vor 21 Jahren

Die letzte Novellierung der ZFA-Ausbildungsordnung ist immerhin 21 Jahre her. Daher wurden die Inhalte nun deutlich erweitert, um dem aktuellen Stand der zahnmedizinischen Versorgung gerecht zu werden.

Inhalte, deren Niveau in der ZFA-Berufsausbildung deutlich erweitert wurden, betreffen laut VmF und Bundeszahnärztekammer neben der Assistenz bei verschiedenen zahnärztlichen Behandlungen das Durchführen von Hygienemaßnahmen, das Aufbereiten von Medizinprodukten, das Organisieren, Bewerten und Reflektieren betrieblicher – auch digitaler – Arbeitsprozesse. Aber auch im Bereich des Qualitätsmanagements und der Abrechnung zahnärztlicher Leistungen sowie im berufsbezogenen Umgang mit einer fremden Sprache (in der Regel in Englisch) seien Anpassungen notwendig gewesen. (eb)

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