Direkt zum Inhaltsbereich

Forschung

Nachwuchswissenschaftler erhält Preis der Röntgengesellschaft

Dr. Anton Windfelder ist von der Deutschen Röntgengesellschaft mit dem „Young Investigator Award 2024“ ausgezeichnet worden. Damit werden seine Forschungen gewürdigt, die Therapie-Entwicklungen für entzündliche Darmerkrankungen beschleunigen.

Veröffentlicht:
Gießener Nachwuchswissenschaftler Dr. Anton Windfelder.

Gießener Nachwuchswissenschaftler Dr. Anton Windfelder.

© Pia Windfelder

Gießen. Der Gießener Nachwuchswissenschaftler Dr. Anton Windfelder ist von der Deutschen Röntgengesellschaft mit dem „Young Investigator Award 2024“ ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Gesellschaft seine innovativen Forschungen, die Therapie-Entwicklungen für entzündliche Darmerkrankungen beschleunigen.

Windfelder arbeitet als Teamleiter am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie sowie an der Gießener Justus-Liebig-Universität im Bereich der Radiologie und der alternativen Tiermodelle. Er beschäftigt sich mit der hochauflösenden Mikro-CT-Bildgebung, um das komplexe Innere von Insekten zu visualisieren. Diese Forschung hat zur Entdeckung neuer anatomischer Strukturen im Darmtrakt des Tabakschwärmers geführt. Da das Verdauungssystem des Tabakschwärmers vergleichbare Aspekte mit dem menschlichen Darm aufweist, tragen die Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Behandlungs- und Diagnoseansätze für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei.

Dabei verknüpft seine Forschung die Disziplinen Radiologie, Gastroenterologie und Immunologie mit klassischer Zoologie und Evolutionsbiologie. „Diese Arbeit beschleunigt die translationale Forschung“, lobt die Gießener Klinikdirektorin für Radiologie, Prof. Gabriele Krombach: „Damit steht der Radiologie ein neues Modell für die Erprobung neuer Kontrastmittel und Tracer zur Verfügung.“ (coo)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
MRT-Bildgebung und Monitoring

© wedmoments.stock / stock.adobe.com

Plexiforme Neurofibrome bei Neurofibromatose Typ 1

MRT-Bildgebung und Monitoring

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Post-COVID-Syndrom: Blutwäsche in Studie ohne Nutzen für Betroffene?

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen