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Neue Professur für öffentliche Gesundheit in Dresden besetzt

„Der Lehr- und Forschungsbereich Öffentliche Gesundheit soll zu einem Zentrum für Wissensaustausch, Innovation und Zusammenarbeit werden, das mit dem ÖGD neue Konzepte hervorbringt“, so Lehrstuhlinhaberin Anna Kühne.

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Anna Kühne

Anna Kühne

© Universitätsklinikum Dresden/Michael Kretzschmar.

Dresden. Anna Kühne hat seit April die neue Professur für öffentliche Gesundheit an der TU und dem Universitätsklinikum Dresden inne. Damit sei nun die erste der beiden neuen Professuren in Sachsen besetzt, teilte das Universitätsklinikum Dresden am Dienstag in Dresden mit. Die zweite Professur soll in Leipzig entstehen. Ursprünglich war geplant, dass beide Professuren zum Wintersemester 2023/24 ihre Arbeit aufnehmen.

Die Humanmedizinerin Kühne hat in London Public Health und in Berlin Angewandte Epidemiologie studiert. Sie verfüge über Erfahrung in der Lehre und Weiterbildung sowie der Entwicklung und Durchführung von Studien im Bereich der öffentlichen Gesundheit, sowohl in Krisengebieten als auch im deutschen Öffentlichen Gesundheitsdienst auf kommunaler und nationaler Ebene, heißt es.

„Der Lehr- und Forschungsbereich Öffentliche Gesundheit soll zu einem Zentrum für Wissensaustausch, Innovation und Zusammenarbeit werden, das mit dem ÖGD neue Konzepte hervorbringt und implementiert und so die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig verbessert“, kündigte Kühne bereits an. Es seien partnerschaftliche Forschungsprojekte in der Verhältnisprävention, im Infektionsschutz, der Umweltmedizin und Hygiene, aber auch der Kinder- und Jugendgesundheit sowie Gesundheitsförderung und Prävention vorgesehen. Zudem sei ein Kern- oder Wahlfach Öffentliche Gesundheit als fester Teil des Medizinstudiums geplant. (sve)

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Kommentare
Dr.med. Franz H. Müsch 03.05.202413:55 Uhr

Angesichts des historischen Höchststands der anerkannten Berufskrankheiten (BK)-Fälle (N = 201273 i. J. 2022) mit tagtäglich ca. 6-7 BK-Todesfällen wäre es sehr wünschenswert, wenn sich hierzulande auch seitens der Institutionen der "Öffentlichen Gesundheit" vermehrt um die BK-Opfer (durch Berufskrebs, Berufsallergien etc. pp.) eingesetzt werden könnte....
(Lit beim Verfasser)

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