Paracelsus Klinik strukturiert Standorte um

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KALTENKIRCHEN (di). Die Paracelsus Klinik entlässt im Zuge ihrer Standortkonzentration 26 Mitarbeiter im Norden. Nach Mitteilung des Unternehmens gibt es 14 betriebliche Kündigungen, Ärzte oder Pflegekräfte sind davon aber nicht betroffen.

Hintergrund ist die Verlagerung des stationären Angebots auf den komplett modernisierten Klinikstandort Henstadt-Ulzburg. Im benachbarten Kaltenkirchen sollen künftig keine Betten mehr vorgehalten werden. Das Gebäude soll für ambulante Behandlungen genutzt werden. Im Gespräch sind unter anderem ein MVZ und ambulante Operationen, beides soll in Absprache mit den niedergelassenen Ärzten der Region geschehen. Außerdem will der Klinikkonzern die Abläufe in den patientenfernen Bereichen so organisieren, dass Ärzte und Pflegekräfte entlastet werden, etwa beim Patiententransport oder im Entlassungsmanagement. Ziel ist zudem eine Erlössteigerung durch zusätzliche Behandlungsfälle. "Wir müssen die Produktivität erhöhen, die Qualität unsrer Gesundheitsangebote noch weiter verbessern und unsere Investitionen erwirtschaften", gab Verwaltungschef Erhard Eder vor.Bislang arbeiteten an beiden Standorten zusammen 323 Vollzeitkräfte. Kaltenkirchen hatte der Konzern im Jahr 2001 aus kommunaler Trägerschaft übernommen. Die Paracelsus-Kliniken Deutschland beschäftigen in insgesamt 18 Akut- und 13 Reha-Kliniken bundesweit über 5000 Mitarbeiter.

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