Schleswig-Holstein

Pflegekräfte streiken am Uniklinikum

Mit einem zweitägigen Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi, den Druck auf die Klinikleitung erhöhen. Bisher waren die Tarifverhandlungen ergebnislos.

Veröffentlicht:

Kiel. Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sind Pflegekräfte am heutigen Montag in einen zweitägigen Warnstreik getreten. Aufgerufen hat dazu die Gewerkschaft Verdi, weil die Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag ins Stocken geraten sind. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft alle Bereiche des Klinikums an beiden UKSH-Standorten in Kiel und Lübeck.

Ausgenommen sind lediglich die stationären Kinderbetten und der geschlossene Bereich des Zentrums für integrative Psychiatrie (ZiP). Auch eine Notfallversorgung soll gewährleistet sein. Das UKSH zeigte sich von der kurzfristigen Ankündigung überrascht und rief die Gewerkschaft dazu auf, die „eigenen Ziele zu formulieren.“

Wie berichtet, sind sich die beiden Tarifparteien nicht einig, um welche Personalstärke das UKSH aufstocken soll. Die vom UKSH angebotenen zusätzlichen 180 Mitarbeiter erscheinen der Gewerkschaft zu gering, um die Arbeitsverdichtung auszugleichen. (di)

Mehr zum Thema

Krankenhausbauprogramm

379 Millionen Euro für Bayerns Kliniken

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Rezept gegen Krankenkassendefizit: Mit spitzem Stift und kleinteilig gerechnet.  lovelyday12 / stock.adobe.com

© lovelyday12 / stock.adobe.com

Entwurf noch nicht in der Ampel-Koalition konsentiert

GKV-Stabilisierungsgesetz steht auf wackeligem Untergrund

Darmkrebs im Fokus: Im ersten Jahr der Pandemie gab es deutlich weniger Koloskopien, aber auch einen starken Rückgang beim Screening auf Mamma- und Zervixkarzinom.

© valiantsin / stock.adobe.com

Große Defizite bei der Früherkennung

Starker Rückgang von Krebs-Screenings im ersten Pandemiejahr