Pharmakonzern Eisai mit Umsatz- und Gewinnplus

FRANKFURT AM MAIN (ck). Der japanische Pharmakonzern Eisai hat im Geschäftsjahr 2008/2009 (31. März 2009) einen Umsatzzuwachs von 6,5 Prozent auf umgerechnet rund 5,45 Milliarden Euro verbucht. Mit einem Nettogewinn von 333 Millionen Euro liegt Eisai wieder deutlich in der Gewinnzone.

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Die temporären Verluste des vorausgegangenen Geschäftsjahres resultierten nach Angaben des Unternehmens aus der Übernahme der US- Biotech-Gesellschaft MGI Pharma. Bereinigt um die Effekte aus der Akquisition liege der Nettogewinn bei rund 483 Millionen Euro und damit auf dem Niveau des bereinigten Vorjahresergebnisses. Durch die Übernahme des auf Onkologie und Akutversorgung spezialisierten Unternehmens konnte Eisai seine Ausrichtung auf die Bereiche Neurologie und Onkologie weiter vorantreiben.

Umsatzstärkstes Produkt des Konzerns war erneut das Alzheimer-Medikament Aricept® (Donepezil) mit einem Umsatz von insgesamt 2,12 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent), gefolgt vom Protonenpumpenhemmer Pariet® (Rabeprazol). Dessen Umsatz verringerte sich aufgrund von Generikakonkurrenz um 9,1 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro.

Die in Frankfurt am Main ansässige Eisai GmbH erzielte in der Berichtszeit in Deutschland einen Umsatz von 84,8 Millionen Euro, 19,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Berücksichtigt man die Parallelimporte nach Deutschland, habe die deutsche Tochter insgesamt 105,5 Millionen Euro (plus 14,9 Prozent) erzielt.

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