Honorarpoker

Positionen sind noch nicht "verkämpft"

Der erste Verhandlungstag zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Diskussionsbedarf herrscht vor allem über das kalkulatorische Oberarztgehalt, das in den Orientierungspunktwert einfließt.

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Honorarpoker: Bisher haben sich KBV und GKV-Spitzenverband wie erwartet noch nicht geeinigt.

Honorarpoker: Bisher haben sich KBV und GKV-Spitzenverband wie erwartet noch nicht geeinigt.

© B.Stefanov / Fotolia.com

BERLIN. Am ersten Tag der Honorarverhandlungen stehen Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband noch wie erwartet ohne Ergebnis da. Das hat die KBV mitgeteilt.

Verah-Zuschläge“ und Zuschläge für das Vorhalten von Geräten in Hausarztpraxen wollen die Kassen nicht ohne Gegenleistung bezahlen. In den Honorarverhandlungen hätten die Kassen eine Verknüpfung mit einem Versorgungsauftrag gefordert, sagte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen im Anschluss an die Verhandlungen am Mittwochabend in Berlin.

Dies müsse man noch ausdiskutieren. Die Positionen von Ärzten und Kassen lägen ein „gutes Stück“ auseinander sagte Gassen. Die Ärzte fordern auch die Berücksichtigung eines kalkulatorischen Arztlohns von 133.000 Euro (bislang 105.000 Euro).

Gassen betonte, dass die Positionen noch nicht „verkämpft“ seien. Möglichkeiten zur Einigung seien vorhanden.

Jede Seite habe ihre Forderungen vorgetragen - nah beieinander seien sie nicht gelegen, heißt es von der KBV. Dies sieht KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Gassen aber nicht als problematisch an.

Die Fronten seien noch nicht verhärtet. Er sei positiv gestimmt, dass man in sich in den Verhandlungen einigen könne.

Das nächste Runde im Honorarpoker steigt am kommenden Mittwoch. (af/jvb)

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