Kommentar

Praxismarketing als reine Glückssache?

Von Matthias WallenfelsMatthias Wallenfels Veröffentlicht:

Praxismarketing ist Glückssache - zumindest, wenn man der Theorie des Marketing-Experten Professor Gerhard F. Riegl glaubt. Der Marketing-Dozent der Hochschule Augsburg geht in Sachen Praxismanagement eigene Wege. Er scheut keineswegs den Blick über den Praxis-Gartenzaun. Und siehe da: Am Glück der Patienten kann tatsächlich die Praxis genesen.

Denn, so lautet Riegls Kernthese, glückliche Patienten sind der beste Werbeträger für eine Praxis. Somit wäre jeder Praxischef seines eigenen Glückes Schmied. Dasselbe gilt übrigens auch für jedes Mitglied im Praxisteam.

Die Voraussetzungen sind denkbar einfach: Ein auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen abgestimmtes Servicekonzept für die unterschiedlichen Patientensegmente hilft, den betroffenen Praxisbesuchern ein Glücksgefühl zu vermitteln - ihnen das Gefühl des Verständnisses und der Geborgenheit zu geben.

Der Ansatz ist nicht nur zur Weihnachtszeit en vogue, in der nahezu jeder argumentativ gerne das Glück der anderen als höchstes Gut der Menschheit strapaziert, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Wer seinen Patienten mit und aus Überzeugung mehr bietet, als sie von einer durchschnittlichen Praxis erwarten können, ist ein Glückskind.

Lesen Sie dazu auch: "Exzellenz in Menschlichkeit" für glückliche Patienten

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