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Kommentar zu den Flut-Folgen

Pro Pflicht zur Versicherung gegen Elementarschäden

Nach der Flutkatastrophe wird wieder über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden debattiert. Nützen würde sie allen!

Anne-Christin GrögerVon Anne-Christin Gröger Veröffentlicht:

Unwetter „Bernd“ hat Rheinland-Pfalz und NRW schwer getroffen. Auch etliche Arztpraxen wurden von der Flut verwüstet. Der Versichererverband GDV beziffert die versicherten Schäden aktuell auf sieben Milliarden Euro.

Die Versicherer haben erste Schäden bereits reguliert. Aber: Viele Betroffene gehen auch leer aus. Denn die nötige Elementarschadenversicherung haben längst nicht alle abgeschlossen. Wie immer nach solchen Ereignissen, wird jetzt wieder über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden diskutiert.

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In der Vergangenheit scheiterte die Umsetzung regelmäßig – unter anderem am Widerstand der Versicherer. Diesmal könnte es anders sein. Mehrere Versicherungschefs haben bereits eingeräumt, mit einer solchen Pflicht leben zu können. Auch der GDV zeigt Gesprächsbereitschaft.

Das ist gut so. Denn eine flächendeckende Verbreitung auf freiwilliger Basis wird nicht funktionieren. Menschen sind nicht gut darin, Risiken abzuschätzen. Von einer Pflichtversicherung profitieren alle – Versicherer, die Geschäft machen, Hausbesitzer, die im Schadenfall nicht mehr vor dem kompletten Aus stehen, und letztendlich auch der Steuerzahler.

Anne-Christin Gröger ist Wirtschaftsjournalistin in Köln.

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