Schleswig-Holstein

Regio Kliniken streichen 300 Arbeitsplätze

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ELMSHORN. Die Restrukturierung bei den Regio Kliniken kostet über 300 Arbeitsplätze.

140 direkt bei Regio angestellte und 180 bei der Dienstleistungsgesellschaft Pinneberger Kliniken Servicegesellschaft (PKS) angestellte Mitarbeiter müssen gehen. Dies teilten jetzt die zum Sana-Konzern zählenden Regio Kliniken mit.

An den Standorten Elmshorn, Pinneberg und Wedel trennt sich das Haus von 140 Mitarbeitern in den Bereichen Küche, Reinigung und technischer Dienst. Die Aufgaben werden künftig durch Dienstleistungsgesellschaften des Mutterkonzerns oder durch externe Anbieter erbracht.

Für die Mitarbeiter wurden ein Sozialplan, Interessenausgleich und weitere Maßnahmen vereinbart. Unter anderem soll ein Fonds "besondere Härten" abfedern, hieß es.

Die gekündigten Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich beim Mutterkonzern oder für andere Aufgaben bei Regio zu bewerben.

Das Klinikunternehmen nördlich von Hamburg steckt wie berichtet seit Jahren unter wechselnden Geschäftsführungen und Trägerschaften in den roten Zahlen. Der Betriebsrat der Kliniken lehnte die Maßnahmen ab, konnte sie aber nicht verhindern. Geschäftsführerin Angela Bartels sprach von einer "Neuordnung".

Diese sei ein "schmerzhafter, aber leider notwendiger Schritt, um die Regio Kliniken auch wirtschaftlich auf einen erfolgreichen Weg zu führen".

Die Regio Klinik beschäftigt rund 2300 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr rund 150 Millionen Euro um. An den drei Standorten werden jährlich rund 34.000 Patienten behandelt. (di)

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