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Intimfotos

Revision nach Arzt-Urteil

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FRANKENTHAL. Nach der Verurteilung eines Arztes zu einer Haftstrafe wegen Tausender Intimfotos von Patientinnen haben Verteidigung und eine der Nebenklägerinnen Revision eingelegt.

Das sagte der Sprecher des Landgerichts Frankenthal, Hans-Jürgen Stricker. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel. Das Gericht hatte den Gynäkologen aus dem pfälzischen Schifferstadt vor einer Woche zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft gefordert.

Laut Urteil vom 11. November verletzte der Mediziner in mehr als 1400 Fällen den "höchstpersönlichen Lebensbereich" seiner Patientinnen. Zudem machte er sich des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Beratungs- und Betreuungsverhältnisses in drei Fällen schuldig.

Die Verteidigung verlangte zwei Jahre Haft auf Bewährung, da der Arzt ein Geständnis abgelegt, den Frauen keine Schmerzen zugefügt und die Bilder nicht weiterverbreitet habe. Sie kündigte unmittelbar nach Urteilsverkündung an, in Revision zu gehen. (dpa)

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