Hausärztliche Existenzgründung

Sachsen: KV will Praxisgründer als Hausärzte in den Freistaat locken

Mittels einer neuen Kampagne will die KV Sachsen jungen Ärzte die Niederlassung in eigener Praxis im Freistatt schmackhaft machen. Auch finanziell will sie sich dabei nicht lumpen lassen.

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Dresden. Die KV Sachsen hat eine Kampagne zur Hausärztegewinnung begonnen. „Mit der Kampagne möchten wir die Vorzüge der Niederlassung aufzeigen und so zu Praxisübernahmen oder -gründungen motivieren“, sagte Dr. Sylvia Krug, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Sachsen, am Montag in Dresden. „Von den rund 3.000 Hausärzten in Sachsen sind 26 Prozent älter als 60 und nur 13 Prozent jünger als 40 Jahre alt.“ Vor allem in ländlichen Regionen fehlten hausärztliche Praxisnachfolger und -gründer. „Im Freistaat sind aktuell insgesamt 384 Hausarztstellen zu besetzen“, fügte Krug an.

Die Kampagne unter dem Titel „Praxen für Sachsen!“ verweise auf die Vorzüge einer Niederlassung im Freistaat. Praxisübernahmen und -gründungen könnten durch die KV Sachsen finanziell gefördert werden. Dank der vielfältigen Unterstützungsangebote der KV Sachsen sei ein Start in die freiberufliche Tätigkeit mit reduziertem Risiko möglich. Zudem ermögliche eine eigene Praxis eine selbstbestimmte Arbeit. Niedergelassene Ärzte leisteten nicht nur einen Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung, sondern könnten diese aktiv mitgestalten. (sve)

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