Pharmaforschung

Sanofi investiert in die Onkologie

Sanofi nimmt viel Geld in die Hand, um auf dem Gebiet der Immunonkologie Schritt zu halten. Jüngste F&E-Partner sind Regeneron, Evotec und Apeiron.

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PARIS. Projekte zur Immunonkologie haben bei forschenden Pharmafirmen derzeit einen besonders hohen Stellenwert. Auch bei Sanofi. Das Unternehmen hat jetzt gleich zwei neue Allianzen geschlossen:

- Mit dem langjährigen F&E-Partner Regeneron wurde eine milliardenschwere Zusammenarbeit zur Entdeckung, Entwicklung und dem Vertrieb neuer Krebs-Antikörper vereinbart.

Unter anderem wollen beide Unternehmen einen PD1 ("programmed death 1")-Blocker (REGN2810) weiterentwickeln, der sich derzeit in der klinischen Phase I befindet.

Sanofi zahlt an Regeneron 640 Millionen Dollar im Voraus. Eine weitere Meilensteinzahlung über 375 Millionen Dollar soll in Abhängigkeit erster Umsätze mit einem PD1-Inhibitor fließen.

Darüber hinaus will Sanofi 750 Millionen Dollar in Machbarkeitsstudien zur Immunonkologie investieren, Regeneron wird 250 Millionen Dollar dafür aufbringen. Zur Entwicklung des PD1-Hemmers REGN2810 bringen beide Unternehmen jeweils 325 Millionen Dollar auf.

- Mit dem Hamburger Forschungsdienstleister Evotec und dem Wiener Biotech-Start-up Apeiron Biologics wurde eine Kooperation zur Entwicklung niedermolekularer immunonkologischer Therapien vereinbart. Sanofi wolle das Forschungsprogramm zunächst zwei Jahre lang finanzieren, heißt es. (cw)

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