Universität Bremen

Sieben neue Professuren für Psychologie

Veröffentlicht:

BREMEN. Nach zwei Jahren des Streits ist nun klar: Die Universität Bremen behält das Fach Psychologie. Sieben Professuren sollen einen Bachelorstudiengang Psychologie nach den Richtlinien der Psychologischen Fachgesellschaft (DGPs) und einen Masterstudiengang Psychologie mit einem Schwerpunkt Psychotherapie aufbauen, teilt die Universität Bremen mit.

"Natürlich wird jeder neue Professor einen eigenen Schwerpunkt setzen", sagte Professor Dr. Manfred Hermann vom Studiengang Psychologie des Fachbereiches Human- und Gesundheitswissenschaften zur "Ärzte Zeitung". "Aber das Grundstudium bleibt."

Die einzige Bedingung sei, dass sie auch mit den Wissenschaftsschwerpunkten "Minds, Media, Machines" und "Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat" der Universität Bremen mit gegebenenfalls gemeinsamen interdisziplinären Masterprogrammen zusammenarbeiten, hieß es.

Als vor zwei Jahren fast alle Professoren aus Altersgründen ausschieden, erhielt das Fach im Wirtschaftsplan 2020 einen Prüfvermerk. Die Uni wollte Geld sparen. Stadtweite Proteste von Studierenden, Mitarbeitern und das Engagement der Uni-Leitung führten dann jedoch zu einem Umdenken.

Für den Neustart des Fachs hat Scholz-Reiter externe Experten als Berater engagiert, die Empfehlungen für die "Neugründung des Instituts für Psychologie an der Universität Bremen" abgegeben haben. Der Studiengang bietet aktuell 138 Plätze für Erstsemester. (cben)

Ihr Newsletter zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

© Vink Fan / stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

ADHS im Erwachsenenalter

Wechseljahre und ADHS: Einfluss hormoneller Veränderungen auf Symptomatik und Diagnose

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Iserlohn
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Adipostas und deren Folgen sind zu einer der häufigsten Todesursachen geworden.

© Christian Delbert / stock.adobe.com

Leopoldina

Adipositas-Epidemie: Diese Strategien braucht es jetzt

Plaque im Gefäß

© Dr_Kateryna / Fotolia

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen