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Börsengang

Siemens Healthineers startet mit Kursgewinnen

Siemens hat am Freitag seine Medizintechniktochter Healthineers an die Börse gebracht. Der Start verläuft erfolgreich.

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Bernd Montag (l), Vorstandsvorsitzender der Siemens Healthineers AG, und Michael Sen, Aufsichtsratsvorsitzender, stehen beim Börsengang an der Frankfurter Börse am Bronzebullen, Symbol für den Börsenaufschwung.

Bernd Montag (l), Vorstandsvorsitzender der Siemens Healthineers AG, und Michael Sen, Aufsichtsratsvorsitzender, stehen beim Börsengang an der Frankfurter Börse am Bronzebullen, Symbol für den Börsenaufschwung.

© Arne Dedert / dpa

FRANKFURT/MAIN/ERLANGEN. Die Siemens-Medizintechniktochter Healthineers ist am Freitag mit Kursgewinnen an der Börse gestartet.

Der erste Xetra-Kurs von 29,10 Euro lag knapp 4 Prozent über dem Ausgabepreis von 28 Euro. Bei diesem hatte Siemens allerdings leichte Abstriche machen müssen: Er lag in der unteren Hälfte der angepeilten Spanne von 26 bis 31 Euro.

Siemens bringt 15 Prozent der Tochter oder 150 Millionen Aktien an den Markt. Dem Dax-Konzern fließen damit vor Kosten 4,2 Milliarden Euro zu. Auf Basis des Ausgabepreises wurde Healthineers mit insgesamt 28 Milliarden Euro bewertet.

Wegen einer technischen Panne nach Störungen des elektronischen Handelssystems Xetra hatte sich das Börsendebüt verzögert. Siemens wollte sich davon nicht verunsichern lassen.

"Wir konzentrieren uns auf den IPO und freuen uns über die Aufnahme in den Handel", sagte ein Unternehmenssprecher in München vor dem Start. "IPO" ("Initial Public Offering") steht für Börsengang und die Erstplatzierung einer Aktie.

Der Börsengang der Sparte, die unter anderem Weltmarktführer bei bildgebenden Systemen wie Röntgen- und Ultraschallgeräten sowie Magnetresonanztomographen (MRT) ist, ist einer der größten der vergangenen Jahre in Deutschland.

Siemens-Chef Joe Kaeser will dem Unternehmen mit dem Gang aufs Parkett mehr Chancen auf Wachstum und Zukäufe verschaffen. Außerdem soll Healthineers flexibler und agiler am Markt agieren können und so wettbewerbsfähiger werden. (dpa)

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