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Sorafenib patzt gegen Lungenkrebs

LEVERKUSEN (cw). Ein lachendes und ein weinendes Auge in der Bayer-Forschung.

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Während die Entwicklung zweier neuer Krebs-Kandidaten offenbar gut vorankommt - Anfang Juni will Bayer auf dem ASCO-Kongress in Chicago Phase-III-Daten für Regorafenib gegen Stoma-Tumoren und Alpharadin gegen Prostatakrebs präsentieren -, muss der Konzern mit seinem Krebsmittel Sorafenib (Nexavar®) einen Rückschlag verkraften.

In einer klinischen Phase-III-Studie gegen fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom habe das Mittel den primären Endpunkt (Verlängerung des Gesamtüberlebens) nicht erreicht. Nur bei einem sekundären Endpunkt, der Zeit ohne Fortschreiten der Erkrankung, habe sich Sorafenib besser als Placebo gezeigt.

Der orale Multi-Kinase-Hemmer Sorafenib ist mit einem Jahresumsatz von zuletzt über 700 Millionen Euro Bayers viertgrößtes Pharmaprodukt. Er ist in mehr als 100 Ländern zur Behandlung von Nieren- und Leberkrebs zugelassen.

Vom Ausgang der Lungenkrebs-Studie ("MISSION"), an der 703 Patienten in mehr als 150 Prüfzentren teil nahmen, sei man enttäuscht, heißt es.

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