Spezialisierungen zahlen sich für Schön Klinik aus

MÜNCHEN (sto). Die private Krankenhausgruppe Schön Klinik, die bundesweit 15 Krankenhäuser mit rund 4200 Betten betreibt, hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 30 Millionen Euro auf 560 Millionen Euro gesteigert.

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Vom Wachstum profitierten auch die Mitarbeiter, teilte das Unternehmen mit (wir berichteten kurz). Im vergangenen Jahr seien 200 Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusätzlich eingestellt worden, die Zahl der Mitarbeiter sei auf 7500 gestiegen.

Die Klinikgruppe, die ihren Sitz in Prien am Chiemsee hat, führt ihren Erfolg auf eine konsequente Spezialisierung zurück. Die Krankenhäuser der Schön Klinik seien besonders auf die Therapie von neurologischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie Orthopädie spezialisiert.

Von den 87.000 behandelten Patienten kamen 80 Prozent mit entsprechenden Krankheitsbildern in eine Schön Klinik. Die zur Gruppe gehörende Klinik Roseneck am Chiemsee gehöre seit einem Vierteljahrhundert zu den Pionieren bei der Therapie von Patienten mit Essstörungen.

Seit kurzem gebe es in Prien nun auch eine Spezialstation für jugendliche Patienten mit Essstörungen unter kinder- und jugendpsychiatrischer Leitung, heißt es in einer Mitteilung.

Zu den weiteren Investitionen zählen den Angaben zufolge die Eröffnung eines Neubaus für Psychiatrie in Hamburg Eilbek im April 2011 sowie die Erweiterung des Neurozentrums im Sommer.

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