Uniklinik Frankfurt

Startschuss für Erweiterungsbau

Die Neustrukturierung der Universitätsklinik Frankfurt nimmt eine weitere Hürde: Bis Januar 2017 soll ein Bau für die Augenheilkunde, HNO sowie Mund- und Kieferchirurgie fertiggestellt sein.

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FRANKFURT. Der Erweiterungsbau an der Uniklinik Frankfurt geht voran. Ende Oktober wurde für die Gebäude, die im zweiten Bauabschnitt errichtet werden sollen, der Grundstein gelegt.

Bei dem Bauprojekt handelt es sich um das derzeit größte Neubauprojekt des Landes Hessen im Hochschulbereich. Es hat ein Volumen von 208 Millionen Euro.

"Für das Klinikum ist es ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Neustrukturierung", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landes Hessens und des Uniklinikums Frankfurt.

Das Uniklinikum erhofft sich durch den Neubau neue Strukturen für die Lehre.

"Durch die hier entstehende kompakte Struktur werden auch der fachliche Austausch und die Kooperation verschiedener medizinischer Disziplinen nachhaltig gefördert", erklärte Professor Tanja Brühl, Vizepräsidentin der Frankfurter Universität.

Betrieb soll 2017 starten

Der Neubau, der im Januar 2017 in Betrieb genommen werden soll, hat rund 20.000 Quadratmeter Nutzfläche.

Hier sollen die Augenheilkunde, HNO, Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie sowie Mund-, Kiefer und plastische Gerichtschirurgie Platz finden. Einige dieser Fächer waren bis zum Juli 2012 in einem Gebäude untergebracht, das bereits 1893 erbaut wurde.

"Durch die bauliche Neustrukturierung bringen wir benachbarte Disziplinen in einem Gebäudekomplex zusammen. Damit fördern wir auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die in der heutigen Hochleistungsmedizin von stetig steigender Bedeutung ist", sagte Professor Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt. (bee)

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