Innovationen

Studie: Hälfte aller neuen Arzneimittel enttäuscht

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MÜNCHEN. Der Marktstart neuer Medikamente bereitet Pharmamanagern immer häufiger Sorgen: In den vergangenen acht Jahren haben sich nahezu 50 Prozent aller neu eingeführten Arzneimittel schlechter entwickelt als von Branchenexperten prognostiziert. Das ist Ergebnis einer aktuellen Studie der internationalen Managementberatung Bain & Company, die am Freitag vorgestellt wurde. Demnach erwirtschaftete ein Viertel der Produktpremieren sogar nicht einmal die Hälfte des von Analysten erhofften Umsatzes.

Grundlage der Studie ("How to Make Your Drug Launch a Success") ist nach Unternehmensangaben eine Befragung unter 100 Produktmanagern bei den weltweit 20 wichtigsten forschenden Herstellern. Danach habe die Managementberatung die "drei entscheidenden Faktoren für einen gelungenen Markteintritt neuer Pharmazeutika" herausgearbeitet, heißt es. Erfolgreiche Unternehmen würden ihre Produkte erstens durch den "einzigartigen Nutzen für Patienten und Mediziner" differenzieren. Zweitens gewönnen sie Ärzte, die das Medikament verschreiben, als Botschafter für ihr Präparat. Und drittens organisierten sie die Einführungsphase strategisch straff durch. (mh)

Studie zum Download unter tinyurl.com/yb77qauk

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