Atomkatastrophe

Tepco muss Schadenersatz für Suizidopfer zahlen

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TOKIO. Über vier Jahre nach der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi im Nordosten Japans muss der Betreiber Tokyo Electric Power Company (Tepco) Schadenersatz für den Suizid eines Anwohners zahlen, der damals sein Haus verlassen musste.

Ein japanisches Gericht verurteilte das Unternehmen zur Zahlung von umgerechnet etwa 198.000 Euro, wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag berichtete.

Der 67-jährige Japaner war in Depressionen verfallen, nachdem er wegen der Katastrophe im Jahr 2011 seine Heimat verlassen musste, und hatte sich wenig später das Leben genommen. Seine Witwe und zwei weitere Familienangehörige hatten deswegen Tepco verklagt. (dpa/maw)

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