E-Health

Testlauf für den E-Arztbrief unter KV-Connect

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BERLIN. Die KV Telematik GmbH (KVTG) und der Bundesverband Gesundheits IT (bvitg) wollen beim elektronischen Arztbrief, den das E-Health-Gesetz fordert und fördert, an einem Strang ziehen. Konkret geht es darum, ob der Datenaustausch der Briefe über KV Connect auch tatsächlich reibungslos zwischen den unterschiedlichen Praxis-EDV-Systemen funktioniert.

Denn Sinn und Zweck von KV Connect ist die herstellerunabhängige Kommunikation der Ärzte. In einem Interoperabilitätsworkshop wird daher Anfang November der Echtbetrieb von rund 20 Praxissoftware-Anbietern geprobt. Zu diesem Zwecke werden die Unternehmen Test-Arztbriefe erzeugen, die dann untereinander versendet und empfangen werden.

Dabei läuft der Workshop zusätzlich zum KVTG-Audit, dass die teilnehmenden Hersteller bereits erfolgreich durchlaufen haben sollen, und einem Feldtest mit 700 Ärzten in 26 Arztnetzen."Durch die Förderung im E-Health-Gesetz unterstützt der Gesetzgeber die elektronische Kommunikation zwischen Ärzten.

Via KV-Connect kann dieser elektronische Austausch herstellerunabhängig erfolgen. Dies ist für die tägliche Arbeit in der Praxis wichtig", erläutert Dr. Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KV Telematik GmbH, in einer gemeinsamen Mitteilung.

Dabei habe der Bundesverband Gesunheits IT als Vertreter der Industrie "naturgemäß ein großes Interesse an einer überzeugenden Einführung des eArztbriefs", sagt Ekkehard Mittelstaedt, Geschäftsführer des bvitg. "Unsere Mitgliedsunternehmen haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und entsprechend interoperable Lösungen entwickelt." (reh)

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