Fernbehandlung

Thüringen will einheitliches Vorgehen

Veröffentlicht:

ERFURT. Bei den berufsrechtlichen Regelungen zur Fernbehandlung wünscht sich die Thüringer Landesärztekammer ein bundesweit möglichst einheitliches Vorgehen. Nur dies sei sinnvoll, sagte Kammerpräsidentin Ellen Lundershausen mit Blick auf den bevorstehenden Deutschen Ärztetag.

"Wenn in einem Kammerbereich die ausschließliche Fernbehandlung erlaubt ist und in einem anderen nicht, bewirkt dies gar nichts."

Der Ärztetag berät nächste Woche in Erfurt über eine Liberalisierung der Fernbehandlung für Mediziner in Deutschland. Priorität habe für sie nach wie vor die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung, betonte Lundershausen.

Die Thüringer Kammer betrachte die Fernbehandlung allerhöchstens als Ergänzung der bisherigen ärztlichen Angebote. In Schleswig-Holstein hatte die Landesärztekammer die Berufsordnung kürzlich geändert und Ärzten die Behandlung ausschließlich über Kommunikationsmedien erlaubt. (zei)

Mehr zum Thema

15. bis 18. September

DGU-Kongress im Zeichen der eUrologie

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Diskutierten live: Kongresspräsident Prof. Karl Max Einhäupl (v.l.), Ethikratchefin Prof. Alena Buyx und Virologe Prof. Christian Drosten. EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen hatte einen Videogruß geschickt.

Hauptstadtkongress eröffnet

Die Lehren aus der Corona-Pandemie

Mit dem Herz bei der Arbeit: Einige Mitarbeiter im Gesundheitsbereich stellt ihre Tätigkeit zufrieden, obwohl das Einkommen nicht sonderlich hoch ist.

Gehaltsreport

Wie viel Mitarbeiter im Gesundheitssektor verdienen