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Sachsen

UKL zieht für 2014 eine positive Bilanz

Weniger Minus als zunächst erwartet, so lautet die Bilanz des Universitätsklinikums Leipzig für 2014. Ein positiver Trend für 2015 zeichne sich ebenfalls ab, heißt es.

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LEIPZIG. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) sieht sich wieder im Aufwärtstrend. Das 2013 entstandene Defizit von sieben Millionen Euro konnte im vergangenen Jahr "drastisch verringert werden", teilt das Klinikum anlässlich seiner am Mittwoch vorgestellten Jahresbilanz 2014 mit.

"Zwar verzeichnen wir mit einem Jahresfehlbetrag von minus fünf Millionen Euro noch ein negatives Jahresergebnis", berichtet der Medizinische Vorstand des UKL, Professor Wolfgang Fleig, "aber dieses ist wesentlich geringer ausgefallen als erwartet." Zurückzuführen sei dies auch auf eine Zunahme der versorgten Patienten.

Seit der zweiten Jahreshälfte 2014 sei eine gute Entwicklung der Kennzahlen zu beobachten, die sich im laufenden Jahr fortsetze.

In den vergangenen Monaten sei die Patientenzahl um durchschnittlich sieben Prozent gestiegen, was eine solide Grundlage für das Jahr 2015 sei. Ein Leistungszuwachs zeige sich unter anderem in der Entwicklung der Transplantationsmedizin, erklärt Fleig.

Im Vorjahresvergleich habe sich die Anzahl der Lebertransplantationen 2014 verdoppelt. 31 Organe seien verpflanzt worden und 2015 seien bislang bereits 18 Lebern transplantiert worden.

Die Menge der Nieren- und Pankreastransplantationen blieb 2014 dagegen auf Vorjahresniveau, heißt es. Auch auf der Geburtsstation ist Zuwachs zu registrieren: Mit 1287 Neugeborenen im Juni 2015 gebe es bereits 190 Babys mehr als im Juni des Vorjahres.

Besonders erfolgreich falle der Rückblick 2014 für die Medizinische Fakultät aus. Die Drittmitteleinwerbungen seien im Vergleich zum Vorjahr um etwa 460.000 Euro übertroffen worden. Insgesamt wurden rund 54 Millionen Euro eingeworben.

Damit hielten sich die Drittmittel bereits seit vier Jahren auf dem hohen Niveau über 50 Millionen Euro. (mh)

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