Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Ungeahnte Marktmacht

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:

Im sektorenübergreifenden Zusammenspiel zwischen Kliniken und niedergelassenen Haus- sowie Fachärzten gibt es viele Berührungspunkte. Optimisten könnten diese Schnittstellen als Optionen mit Kooperationspotenzial sehen, Pessimisten schlicht als Reibungspunkte abklassifizieren, die eine negative Energie freisetzen und nachhaltig das Verhältnis der betroffenen Marktteilnehmer stören können.

Eine dritte Spezies - die der Realisten - entledigt sich jeden ideologischen interkollegialen Ballastes und begreift die Bedeutung der Rollen, die beide Seiten spielen. Sowohl Zuweiser als auch Kliniken stellen eine Marktmacht dar - in Wechselbeziehung. Damit diese einen symbiotischen Charakter annehmen kann, muss sie für beide Seiten Vorteile bieten - die umstrittenen Zuweiserprämien sind hier nicht der richtige Weg - und Sicherheit. Kann eine Klinik auf die wohlmeinende Zuweisung vieler Niedergelassener vertrauen, so müssen die Einweiser auch Verlässlichkeit darin haben, ihre Patienten nach dem Klinikaufenthalt in der Praxis wieder zu sehen.

Verbindliche, mit Sanktionen belegte Regeln können die Stellung der Marktteilnehmer auf beiden Seiten festigen. Die ungeahnte Marktmacht schlummert an den Schnittstellen ...

Lesen Sie dazu auch: Kliniken müssen Zuweisern in Zukunft noch mehr spezialisierte Services bieten

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Verordnungsentwurf

Krankenhäuser dürfen Vergütung im Praktischen Jahr entdeckeln

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren