Förderung für drei Jahre

Uni Bonn bekommt Professur für weibliche Immunität

Eine Juniorprofessur für weibliche Immunität wird an der Universität Bonn eingerichtet. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt dies mit fast einer halben Million Euro.

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Bonn. Die Universität Bonn erhält eine W1-Juniorprofessur für weibliche Immunität an der Medizinischen Fakultät. Sie soll den Forschungsschwerpunkt Immunologie an der Universität sowie dem Universitätsklinikum Bonn um wichtige Fragestellungen zu geschlechter- und genderspezifischen Aspekten in der Immunologie und der Gesundheit von Frauen erweitern.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert die Stelle im Rahmen des Programms zur Förderung der Gender-Denomination für Professuren über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 450.000 Euro. Nach Ablauf des Förderzeitraums verpflichtet sich die Universität, die jeweilige Schwerpunktsetzung mindestens für weitere drei Jahre fortzuführen.

Warum reagiert das Immunsystem unterschiedlich?

„Die Professur wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, geschlechtsspezifische Unterschiede bei Immunreaktionen aufzudecken und dieses Wissen klinisch anzuwenden“, erklärte Professorin Irmgard Förster, Prorektorin für Chancengerechtigkeit und Diversität an der Universität Bonn.

Ziel der Juniorprofessur ist es unter anderem, zu erforschen, wie sich die Immunreaktionen während des Menstruationszyklus und der Wechseljahre verändern. In der Lehre soll die Professur dazu beitragen, für geschlechtsspezifische Unterschiede im Immunsystem zu sensibilisieren, insbesondere in den Studiengängen „Medical Immunosciences and Infection“ sowie „Immunobiology and Systems Immunology“. (bel)

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