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Uniklinik im Norden präsentiert neue Notaufnahme

LÜBECK (di). Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) eröffnet in Lübeck eine interdisziplinäre Notaufnahme. Auf 1400 Quadratmetern stehen im Untergeschoss des Zentralklinikums insgesamt 28 Betten zur Verfügung. Für Patienten mit schweren Infektionen gibt es separate Isolationsräume.

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Das UKSH verspricht sich davon eine verbesserte Ablauforganisation und Zeitgewinn. Die Zahl der Patienten ist seit 1991 von 13.000 auf 32.000 im Jahr 2010 gestiegen.

Um den Andrang bewältigen und zugleich einschätzen zu können, welcher Patient am dringendsten Hilfe benötigt, arbeitet das UKSH nach dem Manchester-Triage-Verfahren und ordnet Patienten nach Leitsymptomen in Gruppen ein.

Patient erhält Wartezeit zugewiesen

Jeder Patient erhält eine Wartezeit zwischen null und 120 Minuten zugewiesen, nach der er spätestens behandelt werden sollte. Nach der Akuttherapie bestimmen die Ärzte die Zielstation für die Weiterversorgung.

Leichtere Notfälle versorgen sie ambulant und kooperieren eng mit der benachbarten Ambulanz der KV, die Aufgaben der hausärztlichen Notfallversorgung erfüllt.

Im sechs Millionen Euro teuren Neubau werden vorwiegend Patienten aus der Inneren Medizin, Chirurgie, Neurologie und Psychiatrie versorgt.

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