Neuer Charité-OP

Vollgestopft mit moderner Technik

Vorsprung durch Technik: Von ihrem neuen Hightech-Operationssaal erhofft sich die Charité weniger Belastungen für ihre Patienten.

Veröffentlicht:
Innovative Bildgebung und minimalinvasive Operationen: Der Robotik-OP der Berliner Charité bietet das Neueste vom Neuen.

Innovative Bildgebung und minimalinvasive Operationen: Der Robotik-OP der Berliner Charité bietet das Neueste vom Neuen.

© Charité

BERLIN. Ein Robotik-Operationssaal für mehrere Fachdisziplinen ist an der Berliner Uniklinik Charité Mitte Dezember eingeweiht worden. Genutzt wird er zunächst von der Neurochirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Zum Einsatz kommen vor allem innovative Verfahren der bildgeführten und minimal-invasiven Chirurgie.

Der OP-Saal entstand in Kooperation mit dem Medizintechnikunternehmen Trumpf Medizin Systeme. "Die enge Zusammenarbeit von Medizinern und Ingenieuren bringt Vorteile für alle Beteiligten und in besonderer Weise für die Patienten: Sie erhalten eine Behandlung von erfahrenen Charité-Experten mit den neuesten technischen Möglichkeiten", sagte Professor Frei, Ärztlicher Direktor der Charité anlässlich der Einweihung.

Auch der Geschäftsführer des Technologiepartners Dr. Eckhard Meiners freut sich über die Kooperation: "Trumpf legt großen Wert darauf, neueste Entwicklungen mit Anwendern zu erproben. Das weltweit anerkannte Know-how der Ärzte der Charité liefert wichtige Hinweise zu Anforderungen an technische Geräte", sagte er.

Die moderne Technik soll helfen, die Operationszeit zu verkürzen und damit die Belastungen für die Patienten zu reduzieren. Ein OP-Tisch mit einer komplett durchleuchtungsfähigen Carbon-Tischplatte ermöglicht Röntgenaufnahmen von allen Körperregionen des Patienten.

Die Bilder werden auf hochauflösenden Displays an den Wänden und auf Monitoren direkt am OP-Tisch angezeigt. Die Monitore und Versorgungseinheiten sind direkt über dem OP-Tisch angebracht. Sie können nach Bedarf justiert und zentral über ein Touchpanel bedient werden.

Kabel auf dem Boden gibt es nicht. Ein zentrales Videomanagement-System dokumentiert, sichert und überträgt Bilder und Videos von Operationen. Das ermöglicht Videokonferenzen mit Ärzten vor Ort oder weltweit und die Übertragung aus dem OP in den Hörsaal zu Lehrzwecken. (ami)

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