Nestlé

Wachstum in Schwellenländern

Die Industrienationen sind gesättigt - doch gerade Schwellenländer bieten für Nahrungsmittelkonzerne einen riesigen Absatzmarkt. Davon profitiert auch Nestlé.

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VEVEY (dpa). Der weltgrößte Lebensmittelkonzern und Hersteller medizinischer Nahrungsmittel Nestlé lebt weiter gut von seinen Geschäften in Schwellenländern.

In gesättigten Märkten wie Westeuropa und Nordamerika fiel das Wachstum dagegen verhalten aus. Nestlé-Chef Paul Bulcke rechnet nicht damit, dass sich die Lage dort schnell verbessert.

"Wir erwarten auch in der zweiten Jahreshälfte ein schwieriges Handelsumfeld, besonders in den Industrieländern", sagte Bulcke am Donnerstag in Vevey in der Schweiz. Der Konzern habe sich darauf eingestellt.

Beim Einkauf von Rohstoffen rechnet der Nestlé-Chef in der zweiten Jahreshälfte mit nachlassendem Druck. Er bestätigte daher die Prognosen für das laufende Jahr.

Demnach soll das organische Wachstum - also ohne Übernahme- und Währungseffekte - bei fünf bis sechs Prozent liegen.

Bis Ende Juni stieg der Umsatz laut Mitteilung organisch um 6,6 Prozent auf 44,1 Milliarden Franken (knapp 37 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis legte um 6,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken zu.

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