Flüchtlinge

Webportal hilft bei der Aufklärung

Veröffentlicht:

BERLIN. Sexuelle Aufklärung via Internet: Das Portal Zanzu soll Menschen mit Migrationshintergrund über Aspekte der sexuellen Gesundheit informieren, ohne kulturelle Befindlichkeiten zu stören. Es soll aber auch Sprachbarrieren bei der Aufklärung überwinden.

Die Website, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kürzlich auf einem Fachkongress in Berlin vorgestellt hat, ist seit Februar dieses Jahres am Start.

Dabei richte sie sich zwar hauptsächlich an Migranten, solle aber auch Ärzte und Berater, die im Bereich der sexuellen Gesundheit tätig sind, unterstützen. Entwickelt wurde das Portal in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa.

Die Website besteht aus einem allgemeinen sowie einem landesspezifischem Teil und steht derzeit in zwölf Sprachen zur Verfügung. Komplexe Sachverhalte werden zusätzlich anhand von Bildern und Zeichnungen erklärt - angefangen von der Benutzung eines Femidoms bis hin zum Kaiserschnitt.

Die Nutzer können sich die Texte auch vorlesen lassen. (reh)

Der Weg zum Portal:

www.zanzu.de

Mehr zum Thema

Chronische Erkrankungen

Bei Diabetes lohnt sich die hausarztzentrierte Versorgung

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nationale Branchenkonferenz in Rostock

Lauterbach: Klinikreform wird „ein Segen“ für Mecklenburg-Vorpommern

Lesetipps
Prinzipiell folge aus REDUCE-AMI, so Prof. Dr. Michael Böhm, dass bei Infarktpatienten mit erhaltener Pumpfunktion keine Betablocker mehr gegeben werden müssten. Das gelte, sofern es keinen anderen Grund für Betablocker gebe, konkret tachykardes Vorhofflimmern oder anhaltende Angina.

© shidlovski / stock.adobe.com

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln