Direkt zum Inhaltsbereich

Grippeschutz

Weniger impfmüde zur neuen Saison

Eine aktuelle Umfrage offenbart wachsenden Zuspruch zur Grippeimpfung. Die Mehrheit ist aber weiterhin abstinent.

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Die Bereitschaft der Bundesbürger, sich gegen Grippe impfen zu lassen, ist aktuell offenbar deutlich ausgeprägter als in der vergangenen Saison. Das meldet der Impfstoffhersteller Sanofi Pasteur, in dessen Auftrag der Marktforscher GfK im September bevölkerungsrepräsentativ 1000 Männer und Frauen ab 14 Jahren online befragt hat.

Demnach signalisierten 44 Prozent der Teilnehmer, sich in der Saison 2018/1019 "wahrscheinlich" oder "ganz bestimmt" gegen Influenza impfen zu lassen; im Vorjahr hatten sich 27 Prozent der Schutzimpfung unterzogen.

Der GfK-Befragung zufolge hat die Impfbereitschaft insbesondere unter Angehörigen typischer Risikogruppen zugenommen:

  • 58 Prozent der Befragten in der Altersgruppe ab 60 ziehen jetzt eine Grippeimpfung in Betracht. In der vorigen Saison waren es den Angaben zufolge erst 46 Prozent.
  • Bei den chronisch Kranken habe sich der Anteil der Impfwilligen von 41 auf 61 Prozent erhöht und
  • beim medizinischen Personal habe sich der Anteil sogar von 32 auf 60 Prozent annähernd verdoppelt.
  • Bei den Befragten mit häufigem Personenkontakt steigt die Impf-Absicht auf 54 Prozent. Im Vorjahr hätten sich von diesen nur 29 Prozent gegen Grippe impfen lassen.

Die Quote der Impf-Abstinenten ist der Befragung zufolge binnen Jahresfrist von 70 Prozent auf 55 zurückgegangen. Wobei lediglich ein Prozent der Umfrageteilnehmer auf die Frage nach ihrer prinzipiellen Einstellung zum Impfen zugab, "grundsätzlich dagegen" zu sein.

Als Gründe der wachsenden Impfbereitschaft haben die Marktforscher mittels gestützter Fragestellung außer den üblichen Angaben ("Ich möchte mich und meine Familie schützen" etc.) auch die zuletzt außergewöhnlich schwere Grippesaison sowie die Tatsache identifiziert, dass die Kassen jetzt den viervalenten Grippeimpfstoff erstatten. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

© Iuliia Petrovskaia | iStock

Dermatophyten-Infektionen

Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Pharmakokinetik von Rezafungin bei einer Dosierung von 400mg, gefolgt von 200mg einmal wöchentlich

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [10]

Invasive Candida-Infektionen

Modernes Echinocandin – optimierte Eigenschaften und klinische Vorteile

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion von Gilead Sciences beim DÖAK 2025 von links: Dr. Nazifa Qurishi, Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie, Gemeinschaftspraxis Gotenring Köln; Kelly Cavalcanti, HIV-Aktivistin und Referentin für Gesundheit und Empowerment, Köln, und Martin Flörkemeier, Senior Director Public Affairs, Gilead Sciences, München

© Gilead

Unternehmen im Fokus

HIV-Versorgung: Vertrauen in unruhigen Zeiten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Therapie je nach Risiko

Akute Lungenembolie: Was die optimale Therapie ausmacht

Lesetipps
Akte im Hängeregister mit der Aufschrift Gewerbesteuer.

© Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE / picture alliance

Freiberuflichkeit

Viele Angestellte machen aus einer Arztpraxis noch lange kein Gewerbe