Jahresprognose

Zehn Thesen, was sich 2018 ändern wird

Kommt im Jahr 2018 der große Durchbruch in der Behandlung von Krebs? Ein internationales Beratungsunternehmen wagt diese Prognose.

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DÜSSELDORF. Im laufenden Jahr werden zahlreiche Erfolge in der Krebstherapie zu verbuchen sein. Mit dieser Prognose findet auch die Medizin Eingang in die zehn Trends für 2018, die die globale Entwicklung beeinflussen werden – zumindest aus Sicht des Think Tanks Global Business Policy Council, der im Auftrag des Beratungsunternehmens A. T. Kearney einen Ausblick auf Veränderungen für 2018 erstellt hat.

"Das Thema Digitalisierung bleibt mehr denn je disruptiver Treiber, und im Mobilitätssektor übernimmt Strom als Antrieb das Steuer. Gute Nachrichten gibt es in der Medizin. Hier sind, auch dank der Digitalisierung, entscheidende Durchbrüche bei der Behandlung von Krebs zu erwarten", erläutert Dr. Martin Eisenhut, Partner und Managing Director von A.T. Kearney Zentraleuropa. Wie berichtet, setzt die Branche im Zuge der zunehmenden Digitalisierung auf den Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz, um das große Potenzial der Präzisionsmedizin – gerade in der Onkologie – ausschöpfen zu können.

Die zehn Thesen des Global Business Policy Councils im Überblick:

  • Das Gespenst des harten Brexits ist keineswegs gebannt.
  • Chinesische Auslandsinvestitionen wachsen – der Widerstand dagegen auch.
  • Elektroautos wechseln global auf die Überholspur.
  • Gesichtserkennung wird Normalität.
  • US-Internetgiganten werden gesetzlich stärker reguliert.
  • Der Islamische Staat destabilisiert Südostasien und Afrika.
  • Die Medizin verbucht zahlreiche Erfolge in der Krebstherapie.
  • Nationale Politik verhindert Macrons EU-Reformen.
  • Die Versicherungsbranche muss immer öfter für Naturkatastrophen haften – die Branche fürchtet weitere, durch den Klimawandel bedingte Katastrophen.
  • Quantencomputer erleben ihren Durchbruch. (maw)
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