Thüringen

Zwei Ärzte wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht

Veröffentlicht:

GERA. Ein zwei Jahre altes Mädchen starb nach einer Routine-Operation - zum Auftakt des Prozesses hat der angeklagte Anästhesist den Eltern sein Bedauern ausgesprochen.

Der Tod der kleinen Lina sei an ihm nicht spurlos vorübergegangen, sagte er am Montag am Landgericht Gera.

Die Anklage wirft ihm und dem mitangeklagten Hals-Nasen-Ohren-Arzt fahrlässige Tötung vor: Dem Kind sei nach der Operation im September 2010 eine Überdosis Schmerzmittel verabreicht worden.

Zudem seien wegen einer fehlerhaften Diagnose Stunden verstrichen, bis das Kind in die Intensivmedizin gebracht worden sei. Der zweite Arzt wollte zunächst keine Aussage machen. (dpa)

Mehr zum Thema

Finanzielle Vorsorge

Mit variablen Garantien gegen MFA-Altersarmut

Sachsen

Zytostatika-Betrug in Chemnitzer Apotheke?

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit