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apoBank zieht sich aus dem E-Health-Markt zurück

Die apoBank verkauft ihre Anteile an der Tochter dgnservice. Käufer ist ein Praxis-EDV-Unternehmen.

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apoBank zieht sich aus dem E-Health-Markt zurück

© apoBank

DÜSSELDORF (reh). Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat jetzt sämtliche Anteile an ihrer Tochtergesellschaft dgnservice GmbH an das Ratinger E-Health-Unternehmen Frey ADV GmbH veräußert.

Der Grund: Die Bank wolle ihre Strukturen verschlanken und sich künftig mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

"Mit Frey erhält dgnservice einen Partner, der im Bereich Telematik über die notwendigen Kernkompetenzen verfügt. Mit ihrer technischen Expertise und der langjährigen Markterfahrung bringt Frey damit ideale Voraussetzungen mit, um DGN Service im Interesse unserer Kunden weiterzuentwickeln", erklärt apoBank-Vorstand Stefan Mühr in einer Pressemitteilung. Interessant ist in jedem Fall, dass die 1997 von der apoBank gegründete dgnservice, die unter anderem das Arzt-Intranet DGN Deutsches Gesundheitsnetz betreibt und über 35 000 Heilberufler zu ihren Kunden zählt, an ein mittelständisches Unternehmen geht.

Nach Angaben von Armin Flender, der gemeinsam mit Dirk Fellenberg neuer Geschäftsführer bei dgnservice wird, hat die Frey-Gruppe, vor, die GUSbox der Gemeinschaft unabhängiger Softwarehäuser künftig um die sichere Internetanbindung der dgnservice zu erweitern. Die Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Arztprogrammen (Quincy-win, S3). Geplant seien Angebote wie Online-Datensicherung, rechtssichere Dokumentation sowie der E-Arztbrief.

Am führenden Anbieter für Signaturkarten im Gesundheitswesen, medisign, bleibt die apoBank allerdings auch künftig beteiligt. Hier hält sie 50 Prozent der Anteile. Und bekundet, dass das Geschäft mit Signaturkarten für Finanzdienstleistungen und die Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises wichtig bleibe für die Bank. Außerdem - so die Bank - werde die dgnservice strategischer Partner von medisign bleiben.

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