Medica Aktuell, 21.11.2009

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Ozontherapie hilft vergesslichen alten Menschen

Bei arteriellen Durchblutungsstörungen setzen viele Ärzte auf die Ozontherapie.

Durch die Behandlung mit aktiviertem Ozon-Eigenblut wird die Sauerstoffversorgung der Gewebe durch ein verändertes Bindungsverhalten der Erythrozyten verbessert, wie bei der internationalen Tagung "Ozon in der Therapie" in Baden-Baden berichtet worden ist.

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Reinfusion von Ozon-behandeltem Eigenblut.

Foto: sbra

Die Therapie wird besonders bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) oder allgemein bei Patienten mit chronischen Wunden genutzt. Es gibt auch gute Erfahrungen bei zerebralen Durchblutungsstörungen in der Geriatrie, wie Dr. Michael Schreiber aus Aystetten berichtet. Nach Angaben des niedergelassenen Internisten können damit bei Betroffenen die Symptome wie Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, allgemeine Leistungsschwäche, Unsicherheit beim Gehen und Schwindelgefühle deutlich gebessert werden.

Der Arzt für Naturheilverfahren bietet die Therapie aber auch bei vielen anderen Erkrankungen an. Ozon fördert zudem die Freisetzung von Interleukinen und Interferonen und stärkt so die Immunabwehr. Und schließlich verbessert die Therapie die Radikalfänger-Eigenschaften von Zellen. Die komplementäre Therapie bei Krebs reduziert erfahrungsgemäß Nebenwirkungen von Bestrahlung oder Chemotherapie.

Bei der großen Ozon-Eigenbluttherapie werden 50 ml Blut entnommen und in einer Vakuumflasche mit 50 ml Gasgemisch aus Ozon (0,05 bis 2 Prozent) und reinem Sauerstoff angereichert. Dazu ist ein Gerät nötig, das aus medizinischem Sauerstoff das Ozon-Sauerstoff-Gemisch herstellt. Den Patienten wird das behandelte Blut reinfundiert. Eine Behandlungs-Serie umfasst etwa 10 bis 20 Anwendungen.

Medica: Dr. J. Hänsler GmbH, Halle 10/E57

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