Kongress, 02.05.2011

Virusmaschinerie ist in Membranen versteckt

WIESBADEN (hub). Das Hepatitis-C-Virus (HCV) versteckt seine Replikationsmaschinerie in den Membranen der Wirtszelle.

Das ist der Grund, warum eine Therapie über längere Zeiträume erfolgen muss. Selbst dann, wenn bei den Patienten bereits vier Wochen nach Therapiestart keine Virus-RNA mehr nachweisbar ist.

"Bis sich die Membranen der Hepatozyten des Wirtes wieder normalisiert haben, dauert das seine Zeit", sagte Professor Ralf Bartenschlager. Zu Ribavirin sagte der Virologe: "Zum Wirkmechanismus gibt es mehrere Thesen, er ist aber noch immer unbekannt."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »