Ärzte Zeitung, 17.07.2015

Hitzewelle

700 Todesfälle mehr in Frankreich

PARIS. Während der Hitzewelle vom 29. Juni bis 5. Juli sind in Frankreich 700 Menschen mehr gestorben als üblich.

Die Sterblichkeit habe damit sieben Prozent höher gelegen als sonst in dieser Periode, teilte das Gesundheitsministerium in Paris mit. Die Zahl umfasse auch Fälle, die indirekt mit der Hitze zusammenhängen, etwa Ertrinken.

Die Temperaturen hatten vielerorts an die 40 Grad erreicht. Allerdings waren die Auswirkungen deutlich geringer als in früheren Jahren.

Im Sommer 2003 hatte es bei einer Hitzeperiode in Frankreich 15.000 Tote gegeben, das waren 55 Prozent mehr als sonst.

Seitdem ordnet die Regierung neue Maßnahmen an: Diesmal warnte sie mit Fernsehspots vor den Folgen und gab Tipps. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »