Ärzte Zeitung, 10.04.2007

Klimawandel macht krank

ROM (dpa). Der Klimawandel könnte für Millionen Menschen weltweit zur gesundheitlichen Bedrohung werden. Davor hat das Europabüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Rom gewarnt.

Die 35 000 Hitzetoten in Europa im Sommer 2003 seien ein erstes alarmierendes Beispiel. Künftig sei mit mehr Todesfällen, Erkrankungen und Verletzungen durch Überflutungen, Stürme und Hitze zu rechnen.

Auch die Zahl von Herz- und Atemwegleiden durch steigende Ozonkonzentrationen werde zunehmen. Das Gleiche gilt der WHO zufolge für Erkrankungen wie Durchfall, die durch Verunreinigungen in Lebensmitteln und Wasser entstehen. Zudem erhöhe sich das Risiko von Infektionen und Atemwegerkrankungen durch Mangelernährung, vor allem bei Kindern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »