Ärzte Zeitung, 28.01.2015

Forscher

Immunzellen besitzen ein Mengen-Gedächtnis

BERLIN. Nach einer Infektion wandeln sich einige T-Helferzellen in langlebige Gedächtnis-T-Zellen um. Bei einer erneuten Infektion werden sie aktiviert und schütten wieder die gleiche, vorgeprägte Menge des Zytokins aus (Immunity 2015; 42 (1): 108-122).

Dieses quantitative Zytokingedächtnis könnte möglicherweise genutzt werden, um erwünschte Reaktionen zu verstärken und fehlgesteuerte abzuschwächen, so eine Mitteilung der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

Maßgeblich dabei ist ein Transkriptionsfaktor, der als "schwimmende Produktionsanweisung" in jeweils spezifischen Mengen im Zellkern vorliegt. Ist er in einer großen Menge vorhanden, wird auch viel Zytokin produziert und umgekehrt. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »