Ärzte Zeitung, 28.04.2005

Säugling erhielt Cochlea-Implantate

FREIBURG (dpa). Ein Säugling im Alter von nur 123 Tagen hat in der Universitätsklinik Freiburg durch eine Implantation den Gehörsinn wieder erhalten.

Das kleine Mädchen sei damit vermutlich weltweit das jüngste Kind, dem Hightech-Prothesen in beide Innenohre eingesetzt wurden, teilte das Klinikum mit.

Eine Gehirnhautentzündung hatte bei dem gesund geborenen Baby in kürzester Zeit zur Taubheit geführt. Die Cochlear-Implantate können die verloren gegangene Reizübertragung der Sinneszellen in der Gehörschnecke ersetzen. Dafür wurden dem Säugling in einer dreistündigen Operation kleine Elektroden in die Gehörschnecke eingesetzt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »

Konzept der e-Patientenakte steht

Die ePA nimmt Formen an. Ärzte, Kassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleib vorerst außen vor. mehr »